Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe – In Kontakt mit sich selbst und anderen kommen.

Gewaltfreie Kommunikation in Karlsruhe – Mehr Verbindung durch die vier Schritte!

Gewaltfreie Kommunikation ist ein hervorragendes Mittel für Selbstreflexion und Selbstmitgefühl.

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe BeobachtungHaben Sie immer wieder Konflikte mit anderen Menschen und suchen einen neuen Weg, das zu vermeiden? Möchten Sie gerne mehr in Kontakt sein mit sich selbst und Ihren Mitmenschen? Haben Sie Schwierigkeiten, Ihre Gefühle zu spüren und Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen? Dann sind Sie hier richtig!

Die Gewaltfreie Kommunikation wurde von Dr. Marshall B. Rosenberg (1934-2014) entwickelt, einem US-amerikanischen Psychologen, der sie bereits in den 1990er Jahren zur Mediation u.a. im Nah-Ostkonflikt eingesetzt hat.

Als prägendes Ereignis bezeichnete Marshall Rosenberg den Umzug seiner Familie nach Detroit, als er acht Jahre alt war. Als Jude wurde er direkt mit den gerade ausbrechenden Rassenkrawallen konfrontiert. Dies war in ihm zwei Fragen auf, die ihn über viele Jahre beschäftigten:

  • Was bringt Menschen dazu, andere zu verletzen?
  • Warum sind manche Menschen trotz widrigster Umstände in der Lage, mit ihrem liebenden Kern in Kontakt zu bleiben?

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe GefühlRosenberg studierte Psychologie und promovierte sogar, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten. Doch im Studium lernte er nur, dass gewalttätige Menschen eine Störung hätten. In seiner Arbeit war er sehr erfolgreich, weil er den KlientInnen zuhörte und ihnen für ihren unglaublichen Schmerz Empathie gab, statt Antidepressiva zu verschreiben. Für war die lebensfeindliche Kommunikation und die zugrunde liegende Grundhaltung das Hauptproblem. Hieraus hat er die Gewaltfreie Kommunikation entwickelt.

Die Gewaltfreie Kommunikation in Karlsruhe beruht auf vier Schritten: 1. wertfreie Beobachtung, 2. Gefühle, 3. Bedürfnisse und 4. Bitte.

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe BedürfnisBereits der erste Schritt ist eine Herausforderung für viele Menschen, denn eine wertfreie Beobachtung zu machen ist schwieriger, als man denkt. Wir sind daran gewöhnt, eine Situation sofort zu bewerten und zu interpretieren, aber durch die unterschiedlichen Bewertungen einer Situation entstehen die meisten Konflikte.
Diese wertfreie Beobachtung (bzw. eine Erinnerung oder ein Gedanke, den man denkt), löst ein Gefühl aus.
Dieses Gefühl wiederum weist auf ein Bedürfnis hin, welches erfüllt ist oder nicht. Und sofern das Bedürfnis nicht erfüllt ist, schließt sich eine Bitte an, die man an eine andere Person bzw. an sich selbst richtet.

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe Bitte„Jeder lebt, so gut er kann“ – Die Haltung hinter der Gewaltfreien Kommunikation

Die vier Schritte stellen nach Rosenbergs Ansicht nur Krücken dar, die wir nicht mehr verwenden, wenn wir uns in die Haltung hinein entwickelt haben, und die ich ungefähr so zusammenfassen würde:

  • Ich sehe die Welt durch meinen eigenen Filter. Mein Gegenüber hat einen anderen Filter.
  • Jeder Mensch versucht, durch sein Verhalten seine Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Indem ich ehrlich interessiert bin am Erleben des Anderen, komme ich leichter mit ihm in Verbindung.
  • Auf der Bedürfnisebene gibt es keine Konflikte.

Gewaltfreie Kommunikation Karlsruhe

Die Dyaden-Meditation – „Was ist gerade in dir lebendig?“

Eine Dyade ist eine Form der Meditation, eine Art Zwiegespräch.

Es geht darum, Raum zu schaffen für Begegnung und Präsenz. Zwei Menschen sitzen sich gegenüber und eine Person hält diesen wohlwollenden, offenen Raum für alles was kommt, von der Person, die sich äußert und mit dem zeigt was gerade in diesem Moment lebendig in ihr ist. Dies kann in unterschiedlichsten Stufen tiefgründig sein.

Der Rahmen ist vorgegeben mit einer bestimmten Zeitstruktur von 3-5 Min. pro Person im Wechsel. Die Rollen werden von den Dyadenpartnern immer wieder getauscht. Mal wird Präsenz geschenkt und aufmerksam wie empathisch zugehört, beobachtet, mal wird (nach-) gespürt, der eigene Körper wahrgenommen und zum Ausdruck gebracht, was vorher als Fragestellung vereinbart wurde.

Es geht darum, eine liebevolle Haltung zu sich selbst weiter zu entwickeln und gewaltlos, empathisch auf sich selbst und andere zu schauen.

Die Dyadenarbeit kann auf unterschiedliche Schwerpunkte ausgerichtet sein.

Eine Chance besteht darin, aus dem Mangel beispielsweise in die Fülle eines Bedürfnisses zu kommen. Durch Selbstverbindung mit uns und dem erfüllten Bedürfnis kann es ein Tor zu neuem Bewusstsein öffnen.

Du brauchst dich nur anmelden und schon kann es losgehen. Auch außerhalb der Termine im Eventkalender kannst du dich mit mir direkt im Einzelgespräch eine Dyade online oder präsent live ausprobieren.

Schon in der Psychologie hat Carl Gustav Jung gesagt: „Ohne Emotionen kann man Dunkelheit nicht in Licht und Apathie nicht in Bewegung verwandeln.“

Und oft sind wir unsicher um Umgang mit Gefühlen und Emotionen, bei uns selbst wie bei anderen. Wenn sie sich zeigen, geht es oftmals „nur“ um „Raum halten“ und anerkennen das, was gerade lebendig ist. Carlyle meint: „ Aufmerksam zuhören ist das beste Kompliment für den Sprecher.“

Nächste Veranstaltungen:

GFK Übungsgruppe online Mittwochabend

12. Oktober 19:0014. Dezember 21:00

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